TSV Alemannia Aachen - FC Hansa Rostock

Herzlich Willkommen zum heutigen, wichtigen Spiel der Alemannia gegen den FC Hansa Rostock. 17050 Fans haben den Weg ins Stadion gefunden und erwarten hier ein gutes Spiel.
Ein Sieg wäre heute sehr wichtig für die Alemannia. Damit könnten die Schwarz-Gelben ihren Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf 8 Punkte vergrößern. Mal schauen, wie es wird ...
Die Aufstellung der Alemannia:
Torwart: 24 Christian Nicht
Feldspieler: 3 Alexander Klitzpera, 4 Mathias Heidrich (für Reiner Plaßhenrich), 16 Marius Ebbers (für Erik Meijer), 18 Sergio Pinto, 19 Jan Schlaudraff, 21 Cristian Fiel, 23 Laurentio Reghecampf, 27 Emil Noll, 30 Sascha Rösler

Aachen nimmt das spiel sofort in die Hand. In der 4. Minute bekommt Pinto plötzlich in guter Position den Ball. Er schießt, trifft aber nur einen Rostocker Spieler. Der abgefälschte Ball landet bei einem anderen Aachener. Der schlägt eine Flanke vors Tor und Marius Ebbers drischt den Ball ins Netz.
Bravo! Bravo kann ich da nur sagen! Schon in der 4. Minute fällt das 1:0 für Aachen! Hoffentlich geht das weiter so ...
Nun, es ist nicht so, dass die Rostocker überhaupt nicht aus ihrer Hälfte rauskommen. Doch sie schaffen es nicht, in den Strafraum der Alemannen einzudringen. Die Abwehr der schwarzgelben Tivoli-Kicker steht gut.
So macht es zumindest in den ersten 10 Minuten den Anschein. Aber dann haben die Rostocker doch mal eine gute Chance: Sie greifen über den Flügel an, die Flanke kommt in den Strafraum, aber ein Aachener klärt zur Ecke.
Die Ecke wird jedoch nicht von Rostock genutzt, sondern von Aachen: Rösler fängt die Hereingabe ab und läuft dann Richtung gegnerischen Strafraum. Er passt den Ball zu Schlaudraff, der an der Strafraumkante steht. Dieser versucht den mitgelaufenen Heidrich in Szene zu setzen, doch sein Pass ist zu scharf und Heidrich kriegt den Ball nicht mehr. Schade!
Wie aus heiterem Himmel fällt schon in der 12. Minute ein weiteres Tor: Nach einem Angriff über links spielt ein Rostocker den Ball in den Strafraum der Aachener und dort kommt ein anderer gegnerischer Spieler recht frei zum Schuss ... Nicht hat keine Chance - der Ball schlägt in der rechten Ecke im Tor ein! Ausgleich, 1:1.
Na ja, wir sind ja auch erst in der 12. Minute ... da kann ja noch was kommen!
In der 13. Minute gibts erstmal eine gelbe Karte für Rostock nach einem Foul an Noll.
Aachen lässt sich nicht unterkriegen. Schon 3 Minuten später haben sie eine weitere gute Torgelegenheit. Nicht fängt einen direkten Freistoß von Rostock sicher aus der Luft. Er wirft ab, über eine Station gelangt der Ball zu Jan Schlaudraff. Und der zeigt wiedermal, wie er sprinten kann. Er rast in den Rostocker Strafraum hinein, wird aber ein wenig bedrängt. Letztendlich kann sein Schuss vom Keeper der Rostocker gehalten werden.
Das Spiel ist jetzt zwar ausgeglichener, aber es ist ein um Welten besseres Fußballspiel als das gegen Cottbus!
Aachen bekommt in der 20. Minute einen Freistoß zugesprochen. Reghecampf passt kurz zu einem Mitspieler, der gibt den Ball blitzschnell zurück an Reghecampf und der zieht ab. Der Ball geht halbhoch in die linke Torecke. Keine Chance für den Keeper der Rostocker!
Juhuu!!! 2:1! Ich habe doch gesagt, da passiert noch was! Nun liegt die Alemannia wieder in Führung! Hoffentlich können sie diese diesmal besser halten!
Weiterhin haben beide Mannschaften gute Chancen, wobei Aachen doch etwas die Überhand behält.
In der 25. Minute passiert etwas merkwürdiges: Der Torwart der Rostocker, der gerade einen Schuss von Reghecampf aus der Luft gepflückt hatte, will den Ball abschlagen. Er läuft vor dem Torwartraum hin und her, da Ebbers sich immer vor ihn stellt. Dafür bekommt Ebbers eine gelbe Karte. Hmm, darüber könnte man streiten, finde ich. Kann man so etwas außerhalb des Torwartraumes als Behinderung gelten lassen? Egal, der Schiedsrichter hat entschieden und damit ist es jetzt so.
Ab der 30. Minute verliert das Spiel etwas am Spielfluss. Es gibt viele Einwürfe und Freistöße, die das Spiel unterbrechen.
Sieben Minuten später gerät ein Rostocker Spieler so unter Druck, dass er einen hereingegebenen Ball eines Aacheners nur knapp über sein eigenes Tor abwehren kann. Das wäre fast ein Eigentor geworden! Die darauffolgende Ecke kann von Aachen allerdings nicht für eine gute Torchance genutzt werden.
Auch wenn Aachen weiterhin ein paar gute Chancen hat, kommen die Rostocker zum Ende der ersten Halbzeit hin mehr ins Spiel. Sie sind öfter in der Hälfte der Alemannen. Doch die Abwehr der Schwarz-Gelben hält dicht.
Kurz vor der Halbzeitpause, genauer in der 42. Minute, gibts nochmal eine gelbe Karte für Rostock nach einem Foul an Jan Schlaudraff, der gerade im Mittelfeld Richtung Rostocker Strafraum unterwegs war.
Und noch kürzer vor der Halbzeitpause, in der letzten Minute vor dem Abpfiff, passiert etwas viel spannenderes: Nachdem die Rostocker einen Angriff der Alemannen ins Torwartaus abgewehrt haben, gibt es eine Ecke. Ein Aachener spielt sie kurz auf einen Mitspieler, der flankt in den Strafraum, doch der Ball wird erneut zur Ecke geklärt.
Fiel tritt sie hoch an den langen Pfosten, Noll ist da und ... Tor! 3:1 für Aachen!
Tja, so mögen wir es doch! 3:1 zur Halbzeitpause! Darauf kann man doch aufbauen ...

Die zweite Halbzeit beginnt mit einer ausgeglichenen Partie. Beide Mannschaften haben wieder gute Chancen. Die Alemannen kommen meistens über die Flügel, flanken dann in den Strafraum und versuchen so Tore zu erzielen. Leider klappt das erstmal nicht.
Oder vielleicht doch? 59. Minute: Schlaudraff passt zu Noll, der gibt weiter zu Fiel. Fiel passt vom linken Strafraumeck aus in den freien Raum zurück zu Noll. Der läuft aufs Tor zu und statt es alleine zu machen, versucht er den Ball zu Ebbers zu passen. Und das geht schief. Schade! Hätte Noll einfach geschossen, wäre der Ball vielleicht drin gewesen!
Ein paar Augenblicke später schießt Pinto plötzlich von der eigenen Hälfte aus auf das Tor der Rostocker. Leider kann der Rostocker Torwart den Ball trotz dises plötzlichen Fernschusses aufnehmen.
Ihr habt's wahrscheinlich schon gemerkt: Die Aachener übernehmen so langsam wieder die Spielkontrolle.
Nach 63 Minuten kriegt Pinto wegen eines Fouls die gelbe Karte. Es steht immer noch 3:1 und es sind noch 26 Minuten zu spielen! Wird dieser Vorsprung reichen ...?
Nun, es wird zumindest eine Zitterpatie werden: In der 66. Minute bekommt Rostock einen Freistoß zugesprochen. Ein Rostocker schießt direkt, der Ball fliegt aufs Tor zu ... Nicht hat keine Chance. Der Ball landet im rechten Eck! 3:2!
Zwei Minuten nach diesem Anschlusstreffer wird Pinto gefoult. Der "Täter" bekommt vom Schiri dafür die gelbe Karte. Der darauffolgende Freistoß wird aber von einem Rostocker zum Torwart zurückgeköpft. Keine Torchance!
Das Spiel entwickelt sich wirklich zu einer Zitterpatie. Vor allem weil die Rostocker jetzt Druck machen. Man spürt, dass sie hier nicht verlieren wollen. Bis auf ein paar Befreiungsschläge kommen die Aachener nicht mehr so oft aus ihrer Hälfte. Aber die Defensive steht gut. Und sie wird in der 73. Minute auch noch verstärkt: Cristian Fiel verlässt den Platz. Für ihn kommt Goran Sukalo auf den Platz.
Günstig wäre ja, wenn Aachen jetzt einfach noch das 4:2 machen würde. Dann wäre das Spiel vermutlich gelaufen. Vielleicht klappts ja in der 79. Minute: Tonaufnahme!
Schade. Also heißt es weiter zittern.
Die nächste gelbe Karte bekommt Heidrich in der 81. Minute. Wir konnten leider nicht genau sehen, warum, aber es ist so.
An dieser Stelle möchte ich etwas anmerken: Auch wenn auf dem Tivoli immer eine gute Stimmung herrscht, was die Fans der Schwarz-Gelben manchmal singen, finde ich nicht gut. In diesem Spiel hört man zum Beispiel etwas von wegen "Wir wollen keine Rostocker Schweine ... ihr schlaft unter Brücken oder in Bahnhofsmissionen ...". Mein Gott! Das ist ein Fußballspiel! Es geht hier immer noch um Sport und nicht darum, wer wen hier am Besten beleidigen kann!
Wenn ein Leser anderer Meinung ist, dann kann er mir das ja gerne mitteilen (Kontakt) oder in meinem Forum darüber mit mir und den anderen Besuchern meiner Seite diskutieren.
Aber nun zurück zum Spielgeschehen:
Ab der 82. Minute scheinen die beiden Teams etwas ausgepowert zu sein. Es kommen keine vernünftigen Angriffe mehr zu Stande. Bei Aachen kommt deswegen in der 85. Munte für Marius Ebbers (der heute gut gespielt hat) Erik Meijer auf den Platz. Ob der hier noch etwas reißen kann ...?
Und siehe da: Erik Meijer ist noch keine Minute auf dem Platz, da kriegt er schon den Ball in einer guten Schussposition. Er zieht ab ... der Ball rast auf das Rostocker Tor zu ... ist das das 4:2? ... Nein! Leider nicht. Der Ball kracht gegen den rechten Pfosten. Man, war das knapp!
Jetzt sind es nur noch 5 Minuten zu spielen - zumindest in der regulären Spielzeit.
Obwohl man merkt, dass das Spiel dem Ende zugeht, drehen beide Mannschaften noch mal richtig auf und sorgen dafür, dass es noch einige gute Angriffe gibt. Und zwar nicht nur für Aachen. Eine Minute vor Schluss entsteht die selbe Situation wie beim 3:2: Rostock bekommt einen Freistoß von gefährlicher Position aus zugesprochen. Doch diesmal hämmert ein Rostocker Spieler den Ball in die Mauer der Aachener. Heidrich liegt ein paar Augenblicke lang am Boden, da er den Ball voll abgekriegt hat, kann aber weiterspielen.
Die darauf folgende Ecke für Rostock wird von Aachen abgewehrt.
Die Fans der Alemannia wollen jetzt unbedingt den Abpfiff, doch der Schiedsrichter lässt noch etwas nachspielen. Es gibt noch einige Freistöße, aber keine gelben Karten mehr. Dann ist es endlich vorbei! Das Spiel endet 3:2 für die Schwarz-Gelben.
Juhuu! Jetzt haben wir 8 Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz und sind Bochum ziemlich auf die Pelle gerückt. So langsam riechts nach Aufstieg, findet ihr nicht?!

Zurück zur STartseite
Zurück zur Alemannia-Startseite
Impressum